Die Geschichte des Reggae

Die Geschichte des Reggae

Posted by House of Marley on 27 Jun 2022

The feel-good spirit of Jamaica just wouldn’t be the same without the beat of reggae music. Reggae is the dominant genre in Jamaica and sent to the far corners of the globe by the legendary Bob Marley, but the off-beat rhythms and “rude” bass lines were molded by sounds that originated far from its coastline.

The feel-good spirit of Jamaica just wouldn’t be the same without the beat of reggae music. Reggae is the dominant genre in Jamaica and sent to the far corners of the globe by the legendary Bob Marley, but the off-beat rhythms and “rude” bass lines were molded by sounds that originated far from its coastline.

Der „feel-good“- Geist Jamaikas wäre ohne Reggae-Musik nicht dasselbe. Reggae ist das vorherrschende Genre in Jamaika und wurde von dem legendären Bob Marley in die ganze Welt getragen, aber die typischen Rhythmen und "rüden" Basslinien wurden von Klängen geprägt, die weit von der Küste entfernt entstanden sind.

Die warme, gefühlvolle Stimmung, die du am Reggae liebst, hat sich nicht von selbst ergeben. Heute findet sich der musikalische Geschmack des Reggae in den "Gewürzschränken" der Mainstream-Künstler, von Rihanna bis Kaytranada. Aber Reggae ist der Höhepunkt mehrerer Genres, die sich während langer Perioden sozialer Unruhen verändert haben.

Damit Du verstehst, worum es beim Reggae geht, führen wir Dich zurück zu den Anfängen. Dabei erfährst du, wie Reggae in Jamaika entstanden ist und welche Musiklegenden ihn in der ganzen Welt verbreitet haben.

WAS IST REGGAE?

Reggae ist ein populäres Musikgenre, das in den späten 1960er Jahren von jamaikanischen Künstlern und Dancehall-Selektoren entwickelt wurde. Die erhebende Energie und der Rhythmus des Reggae inspirieren auch heute noch Tausende von Künstlern und Subgenres.

Reggae-Musik wird seinen Geist von Ohr zu Ohr lächeln lassen. Bob Marley hat es selbst gesagt: "Das einzig Gute an der Musik ist, wenn sie dich trifft - du fühlst keinen Schmerz." Doch Reggae ist mehr als nur ein Ausdruck von Freiheit und Positivität. Die musikalische Untermalung der aufmunternden Reggae-Texte stammt aus einer reichen Mischung von Genres wie Ska, R&B, Soul, Rocksteady und traditioneller afrikanischer Musik.

DIE GESCHICHTE VON REGGAE

Bevor Reggae zu einem weltweiten Phänomen wurde, entwickelte es sich aus den Wurzeln afrikanischer Abstammung und wurde zu einem Ausdruck der Rastafari-Bewegung. Im nachfolgenden Abschnitt findest Du eine kurze Zeitleiste, die Dir hilft zu verstehen, wie sich der Reggae im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte und die populäre Musik beeinflusste.

MENTO: DIE GRUNDLAGE

Die lebhaften Schattierungen afrikanischer Traditionen, die der Reggae kennt, stammen aus der jamaikanischen Volksmusik namens Mento. Diese farbenfrohe Verschmelzung afrikanischer und europäischer Einflüsse bildete die Grundlage für das Aufblühen des Reggae. Mento erreichte den Höhepunkt seiner Popularität in den 50er Jahren, aber die europäischen Musiktraditionen, die ihn einzigartig machten, kollidierten schon Hunderte von Jahren zuvor mit der afrikanischen Kultur. Die Kolonialisierung Jamaikas in den 1500er und 1600er Jahren ermöglichte eine Vermischung der Kulturen, die dem Mento seinen einzigartigen Klang verlieh.

Die Instrumente des Mento bestehen aus einer Mischung aus Gitarre, Rhumba-Box, Flöte, Banjo und Kontrabass. Wenn Du genau hinhörst, wirst du das Herz des Reggae in der Basis hören.

SKA: DER KLEINE BRUDER DES REGGAE

Als Mento in den 60er Jahren allmählich aus dem Rampenlicht verschwand, nahm Ska schnell seinen Platz ein. Der peppige, abgehackte Stil ist ein Echo des jamaikanischen Mento und Calypso mit einem Hauch von amerikanischem Jazz und R&B. Nachdem Jamaika 1962 seine Unabhängigkeit erklärt hatte, war die Party in vollem Gange, und die Ska-Musik erschütterte jeden Block. Da die Tanzlokale mit Strom versorgt wurden, spielten mobile DJs mit großen Soundsystemen die Musik für die Massen. Aber in Jamaika war die Musik ein hart umkämpftes Geschäft. Die DJs kämpften ständig darum, die Straßen mit der besten Musik und dem größten Sound zu dominieren.

Coxsone Dodd, der Grandmaster Flash des Reggae, war ein berühmter Sound-System-Selektor und Produzent, der den Ska-Sound entwickelte, nachdem er sich während seines Aufenthalts in den USA von den R&B-Platten aus New Orleans inspirieren ließ. Coxsone veröffentlichte zahllose Platten, die es ermöglichten, dass charakteristische Klänge wie der "Ska-Chop" auf Bob Marleys "Simmer Down" für immer in der jamaikanischen Musik verankert wurden.

ROCKSTEADY: VERLANGSAMUNG DES TEMPOS

Ska war in der jamaikanischen Musikszene führend, doch Mitte der 60er Jahre setzte sich ein langsamerer Stil durch - Rocksteady. Obwohl sich die Jamaikaner in den lockeren Fluss des Rocksteady verliebten, währte die Begeisterung nur ein paar Jahre. Nichtsdestotrotz war dies ein wichtiger Schritt zur Geburt des Reggae.

Das schnelle Tempo des Ska beherrschte eine Zeit lang das Radio, aber alles änderte sich, als das soziale Klima in Jamaika eine raue Wendung nahm. Gangster, auch bekannt als "rude boys", begannen, das tägliche Leben für die Einheimischen gefährlicher zu machen. Es wird angenommen, dass die gefährlichen Straßen die Musiker dazu inspirierten, in einem langsameren Tempo zu spielen, was dem Rocksteady sein rhythmisches Muster verlieh.

Rocksteady-Gruppen brachten die Bassgitarre in den Mittelpunkt der jamaikanischen Musik. Ein eingängiges Beispiel für das langsame Tempo und die tiefen Bässe des Rocksteady ist der Song "Stir It Up" von Bob Marley.

DER REGGAE IST GEBOREN

Nachdem die Popularität des Rocksteady zurückging, überschwemmte der Reggae die Straßen von Trench Town und ganz Jamaika. Mit melodischen Basslinien, rhythmischem Schwung (einschließlich des One-Drop-Beats, der von Carlton Barrett von den Wailers populär gemacht wurde), sozialbewussten Texten und engen Verbindungen zur Rastafari wurde Reggae zum neuen Sound Jamaikas.

Der Aufstieg des Reggae wäre ohne die Rastafari-Bewegung nicht annähernd so stark gewesen. Nach dem Besuch von Kaiser Haile Selassie I. in Jamaika, der in eine Zeit politischer und wirtschaftlicher Probleme fiel, wurde der Reggae stärker als je zuvor, und die Rasta-Botschaft fand sich in jeder Strophe wieder.

In den 70er Jahren machten Superstars wie Bob Marley, Jimmy Cliff und Peter Tosh den Reggae zu einem internationalen Erfolg. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

REGGAE HEUTE

Die Energie des Reggae hat sich in die Wasserversorgung verlagert und ist heute in jedem Genre von Rock bis Hip-Hop zu hören. Bands wie Sublime, The Talking Heads, 311 und The Clash sind dafür bekannt, dass sie Reggae in ihre Musik einfließen lassen, aber auch in der modernen Popmusik ist der Einfluss des Reggae von großer Bedeutung. Die Single "Side to Side," von Ariana Grande zum Beispiel vereint Reggae, Dub und Pop zu einem eingängigen Dreiklang.

DIE LEGENDEN DES REGGAES

Jetzt, da Du die ganze Geschichte kennst, bist Du bereit, einen authentischen Eindruck von der Reggae-Musik zu bekommen - und dabei helfen wir Dir gerne. Seh Dir diese bekannten Musik-Ikone an, die den Reggae zu einer weltweiten Sensation gemacht haben.

BOB MARLEY

Bob Marley, die Stimme des Reggae und der Rastafari, berührte die Welt mit seiner überlebensgroßen Persönlichkeit, seinem unerschütterlichen Geist und seinen kühnen Texten. Von seinen Anfängen in Trench Town bis zu seiner endgültigen Rückkehr nach Nine Mile hat seine Musik alle Menschen berührt. Auch heute noch hat sein Vermächtnis Einfluss auf neue Generationen.

TOOTS AND THE MAYTALS
Rocksteady und Ska sind nach wie vor in aller Munde. Lege Dir einen Titel von Toots and the Maytals auf, und Du werden hören, warum. Toots and the Maytals sind eine der ursprünglichen jamaikanischen Gruppen, die das Feuer des Reggae entfacht haben. Zwischen 1972 und 2020 tourte die Gruppe durch die ganze Welt und zelebrierte ein musikalisches Erbe, das auf jamaikanischem Boden gewachsen ist.

PETER TOSH
Peter Tosh ist eines der Gründungsmitglieder von The Wailers, der Band, die an der Seite von Bob Marley aufnahm und auftrat. Als Solokünstler veröffentlichte Peter Tosh in den 70er und frühen 80er Jahren eine Handvoll außergewöhnlicher Reggae-Platten mit Schwerpunkt auf Gleichberechtigung und Rastafari. Seine Musik ist kraftvoll, lebendig und unverwechselbar jamaikanisch.

DESMOND DECKER
Desmond Decker ist ein Muss für jeden Musikliebhaber. Der legendäre jamaikanische Musiker und Songschreiber hat mit seiner Musik Ska, Rocksteady und Reggae auf internationaler Ebene bekannt gemacht. Sein größter Hit, "The Israelites", verkaufte sich millionenfach und verhalf dem Reggae zu einem weltweiten Publikum.

BUNNY WAILER
Keine Liste von Reggae-Ikonen wäre vollständig ohne Bunny Wailer, Gründungsmitglied der Wailers und Jugendfreund von Bob Marley. Gemeinsam gründete das Duo die erfolgreichste Reggae-Gruppe der Welt. Seine Karriere ging noch Jahrzehnte weiter, nachdem die Wailers aufgehört hatten zu touren und Platten aufzunehmen. Bis heute hat seine Musik einen legendären Status und ist voll von traditionellem jamaikanischem Soul.

Stir It Up

Heute wird Reggae auf der ganzen Welt geliebt, aber er wird immer in Jamaika zu Hause sein. Was als Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Genres begann, entwickelte sich zu einer universellen Botschaft, die von den bekanntesten Musikern, Produzenten und DJs vermittelt wird. Mit unseren House of Marley Bluetooth-Lautsprechern kannst Du Reggae so erleben, wie er eigentlich gehört werden sollte, und Deinen Raum mit warmem, klarem Klang erfüllen.